Recruiting-Automatisierung mit KI: Bewerbungen schneller vorqualifizieren

Viele Bewerbungen sind grundsätzlich eine gute Nachricht. Gleichzeitig bedeutet jede Bewerbung Arbeit: Profile sichten, Anforderungen vergleichen, fehlende Informationen nachfragen und entscheiden, welche Kandidaten zuerst genauer geprüft werden sollen. Besonders spürbar wird das bei Promotion-, Messe- und Eventjobs, auf die häufig viele Bewerbungen eingehen.

Genau hier setzt die neue Recruiting-Automatisierung von Promotionbasis an. Mit KI-Unterstützung lassen sich eingehende Bewerbungen automatisch vorqualifizieren und offene Fragen direkt mit Bewerbern klären. Das beschleunigt die erste Bewerberauswahl, ohne die Entscheidung aus der Hand zu geben.

Erste Bewerberauswahl mit KI-Unterstützung: So funktioniert die Recruiting-Automatisierung

Die Recruiting-Automatisierung von Promotionbasis unterstützt Sie bei drei Schritten der ersten Bewerberauswahl:

  • Abgleichen: Eine KI gleicht jede Bewerbung mit Ihrer Stellenanzeige und den von Ihnen festgelegten Kriterien ab.
  • Nachfragen: Fehlen Informationen, kann ein sogenannter Screening-Flow diese direkt beim Bewerber abfragen. Ein Screening-Flow ist ein Fragenablauf, den Sie selbst zusammenstellen oder aus fertigen Vorlagen wählen.
  • Gezielter sichten: Bewerbungen lassen sich nach der ermittelten Passung sortieren und gruppieren, um bei der ersten Sichtung schneller einen Überblick zu bekommen.

Bewerber-Screening per Fragebogen oder Voice-AI-Telefoninterview

Unternehmen können selbst festlegen, welche Fragen Bewerber erhalten und wie diese gestellt werden. Zur Auswahl stehen ein klassischer Online-Fragebogen und ein Telefoninterview mit dem Voice-AI-Assistenten von Promotionbasis.

Beim Fragebogen erhält der Bewerber einen Link per E-Mail und beantwortet die Fragen zu einem passenden Zeitpunkt. Die Bearbeitung kann unterbrochen und später fortgesetzt werden.

Beim Telefoninterview ruft der Voice-AI-Assistent den Bewerber innerhalb eines festgelegten Zeitfensters an und führt das Screening im Gespräch durch. Zu Beginn weist der Assistent darauf hin, dass es sich um einen automatischen Anruf handelt.

Beide Wege lassen sich kombinieren: Der Voice-AI-Assistent versucht zuerst den Bewerber telefonisch zu erreichen. Ist kein Telefoninterview möglich oder bleiben Fragen offen, erhält der Bewerber den Fragebogen-Link per E-Mail.

Gut zu wissen: Der Online-Fragebogen ist im Inserats-Produkt enthalten, Telefoninterviews sind kostenpflichtig. Mit der Funktion** „Anruf testen“ können Sie den Voice-AI-Assistenten vorab kostenlos ausprobieren.**

Einstufung in A, B oder C: Orientierung für die erste Sichtung

Auf Basis Ihrer Stellenanzeige und der Matching-Kriterien wird jede Bewerbung einer von drei Kategorien zugeordnet:

  • A: hohe Passung
  • B: mittlere Passung
  • C: geringe Passung

Zusätzlich zeigt Promotionbasis eine kurze Zusammenfassung, Stärken der Bewerbung und mögliche offene Punkte. Nach einem abgeschlossenen Screening kann die Bewerbung mit den zusätzlichen Informationen erneut geprüft werden. Je klarer Stellenanzeige und Kriterien formuliert sind, desto hilfreicher ist die Einstufung.

Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Bewerbung wird der Kategorie B zugeordnet, weil Angaben zur Verfügbarkeit fehlen. Der Screening-Flow fragt diese per Fragebogen ab, die Bewerbung wird neu klassifiziert und der Kategorie A zugeordnet. Recruiter können sie nun gezielt als eine der ersten persönlich prüfen.

Welche Daten berücksichtigt die KI?

Die KI ist darauf ausgerichtet, ausschließlich jobbezogene Informationen zu berücksichtigen. Persönliche Merkmale wie Alter, Geschlecht, Herkunft oder Familienstand sollen dabei keine Rolle spielen.

Die Entscheidung bleibt beim Recruiter

Die Recruiting-Automatisierung soll Entscheidungen unterstützen, jedoch nicht übernehmen. Die KI liefert eine Einschätzung und kann bei der Sichtung helfen. Sie spricht jedoch keine Zu- oder Absagen aus. Recruiter können jede Einschätzung selbst prüfen, überstimmen oder erneut berechnen lassen. Die finale Entscheidung über eine Bewerbung bleibt immer beim Unternehmen.

Recruiting-Automatisierung einrichten in 3 Schritten

Für den Start sind nur wenige Schritte notwendig:

  1. Screening-Flow anlegen: Stellen Sie Ihre Fragen selbst zusammen oder nutzen Sie eine der drei fertigen Vorlagen (Kurz-Screening, Standard-Screening, Interview-Vorbereitung).
  2. Matching-Kriterien festlegen (optional, aber empfohlen): Legen Sie in der Stellenanzeige die für die Stelle relevanten Kriterien fest. Sie sind die Grundlage der Einstufung und machen offene Punkte konkreter. Ohne Kriterien läuft die Befragung ebenfalls, eine Einstufung entsteht dann aber nicht.
  3. Recruiting-Automatisierung aktivieren: Aktivieren Sie sie für die Stellenanzeige. Bei neuen Power-, Top- und Flexi-Jobs ist sie bereits voreingestellt.

Die Funktion steht für Power-, Top- und Flexi-Jobs zur Verfügung, die seit Einführung der Funktion gebucht wurden.

Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Hilfeartikel.

Mehr Zeit für die persönliche Auswahl

Recruiting-Automatisierung ersetzt nicht den persönlichen Blick auf Bewerber. Sie unterstützt dort, wo im Recruiting immer wieder dieselben Aufgaben anfallen: Angaben prüfen und fehlende Informationen einholen. So bleibt mehr Zeit für den Teil des Recruiting-Prozesses, bei dem Menschen den Unterschied machen: Kandidaten kennenlernen, Gespräche führen und die richtige Entscheidung treffen.

Sie sind bereits Kunde? In unserem Hilfeartikel erklären wir Schritt für Schritt, wie Sie die Recruiting-Automatisierung einrichten und Screening-Flows nutzen.

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Häufige Fragen zur Recruiting-Automatisierung

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