Zeitmanagement – Wie organisiere ich Nebenjob und Studium?

Du willst in deinem Studium voll durchstarten, benötigst aber für deinen Lebensunterhalt zusätzlich einen Nebenjob? Sicher wirst du bemerkt haben, dass dich das Studium total fordert und für jede erledigte Aufgabe gefühlt 3 neue Aufgaben hinzukommen.

In der Vorlesungszeit hechtest du von einem Seminar zum nächsten und wühlst dich durch Berge von Skripten und Büchern. Auch deine Wohnung bedarf der Pflege, von den Verpflichtungen in der Familie und deinen Freunden gegenüber ganz zu schweigen. Wer sich mit einer Studienarbeit auseinanderzusetzen oder sonstige Veranstaltungen im Studium hat, wird sich wünschen, ein Tag hätte 36 anstatt 24 Stunden. Wenn dann noch Prüfungsstress aufkommt, weil Klausuren anstehen, ist bei vielen Studenten das erträgliche Maß an Stress überschritten. Hier hilft nur eins: Ein optimales Zeitmanagement und Prioritäten setzen!

Prioritäten helfen dir, Wichtiges von Nebensächlichem zu trennen

Es klingt einfach, ist aber die Voraussetzung, um mit To-Do-Listen für ein optimales Zeitmanagement beginnen zu können. Vor jeder Planung steht zuerst die Überlegung an, was in deinem Tagesablauf, z. B. im Studium und Nebenjob, am Wichtigsten ist. Musst du wirklich alles, was du dir vorgenommen hast, auf einmal erledigen oder kann da auch mal etwas (oder jemand) warten? Vielleicht erreichst du schon eine stimmigere Work-Life-Balance, wenn du nicht darauf hoffst, dass andere dich für deine Arbeit loben? Einfach mehr das tun, was dich weiterbringt und dir dabei hilft, deine persönlichen Ziele zu erreichen! Das gilt auch für Beziehungen. Es kommt darauf an, nicht immer allen alles Recht machen zu wollen. Ist eine Verabredung für dich hinderlich oder gar störend, verzichte auf sie. deine Freunde und Familie haben mehr von dir, wenn du die Zeit mit ihnen genießt und nicht pausenlos darüber grübelst, was du alles noch im Studium oder Nebenjob zu erledigen hast.

Wie gestalte ich einen sinnvollen Wochenplan mit Studium und Nebenjob?

Am bekanntesten ist wohl das Zeitmanagement-Modell GTD (Getting Things Done) des Lebenshilfe-Coaches David Allen. Es fußt auf der Erkenntnis, dass Zeitmanagement essentiell für einen gelungenen Workflow ist. Nur wer Arbeit als produktiv empfindet und nicht durch zu viele oder zu schwierige Aufgaben überlastet ist, kann konzentriert seinen Aufgaben nachgehen. GTD arbeitet mit 5 Schritten der Selbstorganisation:

  1. Sammeln
  2. Verarbeiten
  3. Prioritäten
  4. To-Do-Liste
  5. An die Arbeit!

Im ersten Schritt geht es darum, alles, was es zu tun gibt, auf sich einströmen zu lassen. Welche Aufgaben habe ich im Studium? An welchen Tagen muss ich im Nebenjob arbeiten? Was muss ich für bestimmte Termine erledigen? Auf Basis dieser Daten versuchst du nun in einem zweiten Schritt zu entscheiden, was dich davon tangiert und was nicht. Denn nur die Aufgaben, die du erledigen kannst, werden in einer späteren To-Do-Liste berücksichtigt. Dinge, die nicht in deiner Macht liegen, betreffen dich und deine Arbeit nicht. Als Drittes sortierst du alles, wovon du sicher bist, dass du dich darum kümmern solltest, in einer Reihenfolge der Dringlichkeit. In einem vierten Schritt werden Aufgaben, die sofort bewältigt werden können oder müssen, in einer To-Do-Liste zuoberst notiert. Alles weniger Wichtige rutscht auf deiner Liste nach unten. Im letzten Schritt für ein optimales Zeitmanagement überprüfst du deine Liste noch einmal, um sicherzugehen, dass du dir auch wirklich nur Aufgaben vorgenommen hast, die in deinen Zuständigkeitsbereich fallen.

Zeitmanagement-Tools

Mittlerweile existieren viele verschiedene Apps, die als Zeitmanagement-Tools mit der GTD-Methode arbeiten. Des Weiteren lassen sich auch beliebte Projektmanagement-Tools wie Trello oder Asana mit der GTD-Methode kombinieren. Reine Zeitmanagement-Apps sind praktisch und hilfreich, wenn es weniger um die Bewältigung eines Projekts, sondern mehr um die zeitliche Einteilung deines Studienalltags im Zusammenhang mit deinem Nebenjob geht. Für diesen Fall eignen sich Apps wie Google Workspace, ToDoist , OmniFocus besonders gut. Natürlich ersetzen diese Tools nicht dein persönliches Engagement. Sie helfen dir aber dabei, einen Überblick über deine Aktivitäten im Studium und Nebenjob zu behalten und können dich vor Zeitfressern warnen.

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Flexible Jobs als Promoter

Wenn du aufgrund eines arbeitsintensiven Studiums eher eine flexible Art des Geldverdienens suchst, das zu deinem Zeitmanagement passt, eignet sich in diesem Fall hervorragend ein Nebenjob als Promoter. Du kannst selbst bestimmen, wie häufig du als Promoter engagiert werden möchtest. Die Verdienstmöglichkeiten reichen von einem Nebenjob auf 450-Euro-Basis bis hin zu mehreren tausend Euro bei größeren Veranstaltungen wie beispielsweise Messen. Die Aufgabe eines Promoters besteht darin, Werbung für ein bestimmtes Produkt zu machen und dieses gegebenenfalls zu verkaufen. Zu den üblichen Tätigkeiten eines Promoters gehört es, Flyer zu verteilen, Verkostungen durchzuführen und Mitglieder für Vereine anzuwerben. Besonders begehrt sind Promoterjobs auf Messen. Die Aufgaben sind in der Regel nicht schwer zu bewältigen, dafür sehr abwechslungsreich und interessant. Engagements lassen sich flexibel einplanen, was den Nebenjob des Promoters für Studenten äußerst attraktiv macht. Unsere Jobbörse promotionbasis.de bietet dir eine Orientierung und eine Vielzahl an Jobangeboten.

Zeitmanagement lohnt sich

Zeitmanagement lohnt sich nicht nur zur besseren und produktiveren Bewältigung des Studiums, sondern ermöglicht sogar höheren Verdienst und die Annahme mehrerer Aufträge in der Promoterbranche. Die dadurch gewonnene Lebensqualität wirkt sich wiederum positiv auf das Studium aus und führt sowohl dort als auch im Nebenjob zu größerem Erfolg. Wer erst einmal bemerkt hat, wie sinnvoll ein kluges Zeitmanagement sein kann, wendet diese Technik in den verschiedensten Lebensbereichen an. Das Ergebnis ist eine ausgeglichene Work-Life-Balance zum Wohlfühlen.